Die 3R-Plattform Saar (3RPS) erfasst systematisch im Saarland vorhandene Ersatzmethoden für Tierversuche und nennt Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die diese Methoden im Saarland etabliert haben. Dabei wird auch auf wissenschaftliche Veröffentlichungen verwiesen, in denen diese Methoden von den lokalen Arbeitsgruppen beschrieben sind, sowie auf die finanzielle Förderung durch Drittmittelgeber wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bundesministerien oder die Europäische Union.

Logo der 3R-Plattform Saar

Die Plattform soll gezielt die Vernetzung der beteiligten Arbeitsgruppen fördern, sodass Innovationen bei den Alternativen zum Tierversuch noch effizienter praktisch umgesetzt werden. Weiterhin soll sie als Informations- und Austauschplattform für interessierte Wissenschaftler und Industriepartner dienen, die zukünftig Ersatzmethoden für Tierversuche in ihre eigenen Projekte integrieren möchten.

Aktuelles

  • Zwei neue Methoden
    Seit heute sind zwei neue Einträge in der Methodendatenbank online. Beide stammen aus dem Bereich der Immun- und Krebsforschung:
  • Saar-Universität richtet Online-Plattform für Alternativmethoden zu Tierversuchen ein
    Die Universität des Saarlandes hat eine Online-Plattform eingerichtet, auf der sie über Alternativmethoden zu Tierversuchen informiert. Dort werden systematisch die im Saarland vorhandenen Ersatzmethoden für Tierversuche erfasst und die Forscherinnen und Forscher genannt, die diese Methoden im Saarland etabliert haben. Ziel ist es unter anderem, die beteiligten Arbeitsgruppen zu vernetzen, damit Innovationen auf diesem Gebiet schnell in der Praxis angewendet werden.
  • Zweites 3R-Symposium an der Universität des Saarlandes
    Am 5. Oktober findet das zweite interdisziplinäre 3R-Symposium an der Universität des Saarlandes statt. In Fachvorträgen stellen Referentinnen und Referenten von 9 bis 16 Uhr im großen Hörsaal von Gebäude C1 7 auf dem Campus Saarbrücken tierfreie Versuche und Alternativen zu Tierversuchen vor.
  • Internationaler Tag des Versuchstiers: Biomedizinische Forschung setzt auf bestmöglichen Tierschutz
    Auf den Einsatz von Tierversuchen kann die Wissenschaft in absehbarer Zeit nicht vollständig verzichten, sowohl in der Grundlagenforschung als auch bei der Entwicklung neuer Therapien. Auch die biomedizinische Forschung an der Universität des Saarlandes ist darauf angewiesen, Tierversuche durchzuführen. Deshalb setzt sich die Universität am 24. April, dem „internationalen Tag des Versuchstiers“, besonders für transparente Informationen zu Tierversuchen in der Forschung ein. Sie hat sich hierzu auch der bundesweiten „Initiative Transparente Tierversuche“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft angeschlossen.

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