Die 3R-Plattform Saar (3RPS) erfasst systematisch im Saarland vorhandene Ersatzmethoden für Tierversuche und nennt Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die diese Methoden im Saarland etabliert haben. Dabei wird auch auf wissenschaftliche Veröffentlichungen verwiesen, in denen diese Methoden von den lokalen Arbeitsgruppen beschrieben sind, sowie auf die finanzielle Förderung durch Drittmittelgeber wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bundesministerien oder die Europäische Union.

Die Plattform soll gezielt die Vernetzung der beteiligten Arbeitsgruppen fördern, sodass Innovationen bei den Alternativen zum Tierversuch noch effizienter praktisch umgesetzt werden. Weiterhin soll sie als Informations- und Austauschplattform für interessierte Wissenschaftler und Industriepartner dienen, die zukünftig Ersatzmethoden für Tierversuche in ihre eigenen Projekte integrieren möchten.
Aktuelles
- Claus-Michael Lehr in die „3Rs Hall of Honor“ aufgenommenClaus-Michael Lehr, Professor für Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie an der Universität des Saarlandes und Abteilungsleiter am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), ist vom Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT) an der Johns Hopkins University, USA, in die „3Rs Hall of Honor“ aufgenommen worden. Die Ehrung wurde Professor Lehr im Rahmen des Microphysiological Systems World Summit in Washington, D.C., am 26. Mai 2026 zuteil. Die „3Rs Hall of Honor“ würdigt herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich für „reduction, refinement, and replacement“ von Tierversuchen einsetzen – bekannt als die „3Rs“. Das „3-R-Prinzip“ wird im Deutschen als „3-V-Prinzip“ bezeichnet, das die… Claus-Michael Lehr in die „3Rs Hall of Honor“ aufgenommen weiterlesen
- Homburger Kolloquium 202623.–24. April 2026 | Hybridveranstaltung (Homburg & online) Das Homburger Kolloquium – Tierschutz & Versuchstierkunde 2026 bietet eine interdisziplinäre Plattform für den fachlichen Austausch rund um aktuelle Entwicklungen im Bereich der 3R (Replacement, Reduction, Refinement), des Tierschutzes und der Versuchstierkunde. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Tierschutzbeauftragte, Wissenschaftler:innen, Tierärzt:innen, Tierpflegende sowie weitere mit tierexperimenteller Forschung befasste Akteur:innen.
- Noch bis zum 9. Januar für den Saarländischen Forschungspreis bewerbenDas Saarland fördert erneut Alternativen zu Tierversuchen: Bis zum 9. Januar 2026 können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Saarländischen Forschungspreis bewerben. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird im April 2026 zum dritten Mal vom Umwelt- und Wissenschaftsministerium verliehen. Ausgezeichnet werden Projekte, die das 3R-Prinzip – Refine, Reduce, Replace – umsetzen und damit Tierversuche verringern oder ersetzen.
- Neue MethodeSeit heute gibt es eine neue Methode in der Datenbank: Menschliche Hautbiopsien von Körperspendern als Methode zur Bestimmung fototoxischer Eigenschaften von Medikamenten
- Drei neue MethodenIn der Methodendatenbank sind seit heute drei neue Methoden verzeichnet:
